{"id":1327,"date":"2019-06-22T15:25:04","date_gmt":"2019-06-22T13:25:04","guid":{"rendered":"http:\/\/karinhahnrezensionen.com\/lese24\/?p=1327"},"modified":"2019-06-22T15:25:04","modified_gmt":"2019-06-22T13:25:04","slug":"glaskinder","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/karinhahnrezensionen.com\/lese24\/glaskinder\/","title":{"rendered":"Glaskinder"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kristina Ohlsson: Glaskinder, Aus dem Schwedischen von Susanne Dahmann, cbt Verlag, M\u00fcnchen 2014, 222 Seiten, \u20ac12,99, 978-3-570-16280-4<\/strong><\/p>\n<p><em>\u201e\u00dcber dem Strich, den sie selbst in den Staub gemalt hatte, hatte jemand einen Abdruck mit seiner sehr kleinen Hand gemacht. Als w\u00e4re, w\u00e4hrend sie schwimmen waren, ein Kind ins Haus gekommen, h\u00e4tte seine Hand in den Staub gelegt und sei dann wieder gegangen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Seit dem Tod ihres Vaters ist die 12-j\u00e4hrige Billie leicht durch den Wind und nun entscheidet Billies Mutter auch noch, dass sie umziehen werden. Das einst blau angestrichene und sehr alte Holzhaus ist in einem ziemlich schlechten Zustand, aber Billies Mutter wurde in Ahus geboren und m\u00f6chte nun wieder hier leben. Zum Gl\u00fcck muss Billie ihre Schule nicht wechseln. Seltsam ist, dass die Vormieter nicht lang in dem Haus gewohnt haben und scheinbar von einer Sekunde zur n\u00e4chsten fast wie bei einer Flucht das Haus verlassen haben. Die M\u00f6bel stehen alle noch an ihrem alten Platz und im Kinderzimmer liegt eine angefangene Zeichnung. Billie f\u00fchlt sich unwohl in dem kalten Haus mit den schmutzigen Fenstern. Als sich dann auch noch eine Deckenlampe hin- und herbewegt, obwohl kein Durchzug herrscht, wird es f\u00fcr Billie langsam unheimlich. Billies Mutter wertet die Geschichten ihrer Tochter als Abwehrhaltung gegen die neue Umgebung. Dabei liegt gleich in der N\u00e4he des Hauses das Meer und eigentlich sollte der neue Wohnort doch auch irgendwie ein Neuanfang werden.<\/p>\n<p>Doch dann h\u00e4ufen sich die unheimlichen Dinge, die im Haus geschehen. Als Simona, eine Freundin, bei Billie \u00fcbernachtet h\u00f6ren beide M\u00e4dchen seltsame Klopfzeichen, auf einem Comic erscheinen die Worte \u201eVerschwinde!\u201c und immer wieder schaukelt die Lampe verd\u00e4chtig. Billies Mutter beschuldigt ihre Tochter, sie w\u00fcrde alles selbst inszenieren, denn ihr Elternhaus ist immer noch nicht verkauft und eine R\u00fcckkehr w\u00e4re noch m\u00f6glich.<br \/>\nMit Aladdin, dem t\u00fcrkischen Jungen, lernt Billie den Ort kennen und sie begibt sich auf Spurensuche in die Vergangenheit. Wer hat fr\u00fcher in dem 100 Jahre alten Haus gewohnt? Einst diente das Haus als Heim f\u00fcr Kinder mit der Glasknochenkrankheit. Ein Unfall f\u00fchrte zum Tod von f\u00fcnf Kindern und die Erzieherin Majke, die sich daf\u00fcr verantwortlich gef\u00fchlt hat, hat sich im Haus nach ihrem Freispruch erh\u00e4ngt.<br \/>\nDoch kann es sein, dass diese Glaskinder und Majke nun als Geister in dem Haus ihr Unwesen treiben. Vielen Bewohnern in dem Haus sind Unf\u00e4lle passiert, einmal ist es sogar abgebrannt. Aber hei\u00dft das wirklich, dass b\u00f6se Kr\u00e4fte spuken?<br \/>\n<em>\u201eWarum sollten die Kinder gemein geworden sein, nachdem sie gestorben waren? Warum sollten sie pl\u00f6tzlich Menschen krank und ungl\u00fccklich machen wollen, nur um das Haus f\u00fcr sich allein zu haben?\u201c<\/em><br \/>\nBillie, Aladdin und Simona geben keine Ruhe bis sie herausfinden, was wirklich in dem Haus vor sich geht.<\/p>\n<p>Unterhaltsam liest sich dieser Thriller, der vergangenes Leid mit gegenw\u00e4rtigem Grusel verbindet. Kristina Ohlsson konzentriert sich genretreu auf die \u00e4u\u00dfere Handlung, vernachl\u00e4ssigt dadurch allerdings die Charakterisierung ihrer agierenden kindlichen Figuren, die einfach zu eindimensional gezeichnet sind und hier liegt ein Schwachpunkt in der durchaus spannenden Geschichte mit G\u00e4nsehautgarantie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kristina Ohlsson: Glaskinder, Aus dem Schwedischen von Susanne Dahmann, cbt Verlag, M\u00fcnchen 2014, 222 Seiten, \u20ac12,99, 978-3-570-16280-4 \u201e\u00dcber dem Strich, den sie selbst in den Staub gemalt hatte, hatte jemand einen Abdruck mit seiner sehr kleinen Hand gemacht. 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